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Compliance

Compliance ist Teil der Strategie DB2020 missing image fileund die Basis der Unternehmens- und Führungskultur des DB-Konzerns. Für uns bedeutet Compliance die Übereinstimmung unserer geschäftlichen Aktivitäten mit den hierfür maßgeblichen Gesetzen und Regelungen. Das Compliance-Management-System soll sicherstellen, dass Compliance-Risiken frühzeitig erkannt und entsprechende Gegensteuerungsmaßnahmen implementiert werden.

Neuorganisation

[F11/8» Im Rahmen des Konzernumbaus sollen die Geschäftsfelder des DB-Konzerns eine noch stärkere operative Verantwortung für ihre jeweilige Compliance übernehmen. Die Compliance-Arbeit in der Konzernleitung fokussiert sich zukünftig unter anderem stärker auf ihre zentrale Governance-Funktion.
Der Schwerpunkt der Compliance-Arbeit im DB-Konzern liegt auf der Prävention von Korruption und sonstiger Wirtschaftskriminalität sowie deren konsequenter Bekämpfung. Spezielle Compliance-Instrumente wurden zum Schutz des Unternehmens, der Mitarbeiter und Führungskräfte entwickelt. So geben verbindliche Richtlinien den Rahmen vor, der durch fortlaufende Kommunikation und Schulungen im DB-Konzern verankert wird. F11/8»]

Compliance-Instrumente

G4-SO3Um unsere Compliance-Ziele zu erreichen, halten wir diverse Instrumente bereit und verbessern diese kontinuierlich. Dazu gehören Richtlinien, Risiko- und Prozessanalysen, spezielle Kommunikationsmaßnahmen sowie Beratung.
Der etablierte Compliance-Risikoatlas gibt einen Überblick über Compliance-Risiken bei geschäftlichen Aktivitäten.
Zudem wurde im Berichtsjahr die Compliance-App neu eingeführt.

Weiterführende Informationen

Geschäftspartner-Compliance weiter ausgebaut

Für eine erfolgreiche und nachhaltige Geschäftstätigkeit ist es notwendig, Geschäftspartner und Lieferanten sorgfältig auszuwählen, sie über die Werte des DB-Konzerns zu informieren und auf eine gemeinsame Wertebasis zu verpflichten. Der DB-Konzern hat unterschiedliche Formate entwickelt, um seine Geschäftspartner zu sensibilisieren und nachhaltiges Handeln in der Lieferkette stärker zu verankern. Kernthemen sind hierbei Integrität, rechtliche Standards und ethische Fragen. Dazu gehören neben der Korruptionsprävention auch die kartellrechtliche Compliance sowie die Menschenrechte. Diesem Zweck dient unter anderem das E-Learning für Geschäftspartner.

Weiterführende Informationen

Hinweismanagement im DB-Konzern

Im DB-Konzern regeln die Konzernbetriebsvereinbarung Hinweismanagement und die Konzernsprecher-ausschussvereinbarung den Umgang mit eingehenden Hinweisen. Durch die implementierten Prozesse werden Hinweisgeber geschützt, und den Interessen der betroffenen Personen wird durch klar definierte Anforderungen an Schlüssigkeit und Erheblichkeit eines Hinweises Rechnung getragen.

Hinweisgebern stehen verschiedene Wege zur Abgabe eines Hinweises offen: das elektronische Hinweisgebersystem, das in sieben Sprachen genutzt werden kann, drei Vertrauensanwälte, die gesetzlich zur Verschwiegenheit verpflichtet sind, sowie das Team Hinweismanagement.

Kartellrechts-Compliance und Kartellschadensprävention

Im Rahmen von Präsenzschulungen werden Führungskräfte und Mitarbeiter fortlaufend für das Thema Kartellrecht sensibilisiert. Die Trainingsformate werden individuell auf die Anforderungen der Geschäftsfelder beziehungsweise der Konzernfunktionen zugeschnitten. Zielgruppe sind alle Führungskräfte und Mitarbeiter, die Kontakt mit Wettbewerbern haben oder in anderen wettbewerblich sensiblen Funktionen tätig sind. Ergänzt werden die Trainings insbesondere durch geschäftsfeldspezifische Regelwerke und enge (kartell-)rechtliche Beratung.

Ein wichtiger Bestandteil der kartellrechtlichen Compliance sind auch Maßnahmen der Kartellschadenspräven-tion. Der DB-Konzern hat zu diesem Zweck bereits 2014 ein umfassendes Kartellschadenspräventionssystem eingeführt. Ein wichtiger Teil des Systems ist es, auf kartellgeneigten Märkten Vertragsbedingungen einzusetzen, die die Lieferanten zur Einführung beziehungsweise Beibehaltung von kartellrechtlichen Compliance-Programmen verpflichten. Im Berichtsjahr hat der DB-Konzern bei etwa 200 Lieferanten die Einhaltung dieser Bedingungen abgefragt. 

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