Themenauswahl: Alle Inhalte Ändern
  • Suche
  • Druck-Center
  • Download Center
  • Interaktiver Kennzahlenvergleich
  • Über diesen Bericht
  • IR-Kontakt
  • Feedbackformular

Datenschutz

Im Berichtsjahr konnten weitere Fortschritte bei der Etablierung eines nachhaltigen Datenschutzes im DB-Konzern erzielt werden. Die frühzeitige Einbindung in die Initiativen 4.0 sorgt für gute und innovative Ergebnisse.

Wie in den vergangenen Jahren haben sich auch im Berichtsjahr die Datenschutz-Aufsichtsbehörden für die Projekte mit Datenschutzbezug im DB-Konzern interessiert. Die Kooperation mit den Aufsichtsbehörden wurde in bewährter Form fortgesetzt.

Weiterführende Informationen

Sensibilisierung und Qualifizierung

[F41/31» Die Qualität in der Beratungstätigkeit der Datenschutzorganisation wurde durch fachliche Weiterbildung aufrechterhalten. Dabei wurden insbesondere die fortschreitende Digitalisierung sowie deren Auswirkungen auf den Datenschutz berücksichtigt. F41/31»]

Arbeitsschwerpunkt Digitalisierung

[F4«2/31» Die Arbeitsgruppe Soziale Netzwerke und Neue Technologien beschäftigt sich mit Technologietrends im DB-Konzern bezogen auf ihre datenschutzrechtlichen Implikationen bei der Umsetzung. Schwerpunkte waren die Nutzung von Social-Media-Technologien im Beschäftigtenverhältnis, die Beratung zur Implementierung eines Mobile-Device-Managements und das Cloud-Computing.
Digitalisierung spielt im Beschäftigungsverhältnis eine große Rolle. Es gilt, den Ausgleich zwischen Arbeitgeberinteressen, den Chancen der Digitalisierung und den Interessen der Beschäftigten am Schutz vor unangemessener Beobachtung und Profilbildung zu schaffen.
Der Kundendatenschutz befasste sich mit der zunehmenden Digitalisierung des Konsum- und Mobilitätsverhaltens, wie der Ausgestaltung neuer digitaler Schnittstellen zum Kunden und neuen Tendenzen im Social-Media-Marketing. Ein weiterer Beratungsschwerpunkt umfasste den Einsatz von Videoüberwachung in Zügen und Objekten des DB-Konzerns. F4«2/31»]

Internationaler Datenschutz ausgebaut

Im Berichtsjahr wurden internationale Mindeststandards zum Datenschutz definiert. Diese gehen auf in einer globalen Datenschutzrichtlinie, die gleichzeitig die Aufgaben und Verantwortlichkeiten vor Ort in den Regionen und Ländern benennt. Zur Abstimmung und Implementierung der Richtlinie gehörte die Entwicklung eines Modells zur Koordination der Betreuung beziehungsweise der Zusammenarbeit mit den Gesellschaften und Ländern aus dem Konzerndatenschutz. Neben vielfältigen Beratungen zu zentralen und globalen Projekten wurden außerdem Standardisierungen von Verträgen und anderen Unterstützungsmedien erstellt.

Weiterentwicklung des Auditkonzepts

Der Konzerndatenschutz hat einen integrierten Ansatz implementiert, um die gesetzlich geforderte Erfassung und Überprüfung aller Dienstleister, die personenbezogene Daten verarbeiten, umfassend zu erfüllen.

Das Auditspektrum wurde im Berichtsjahr um Prüfthemen wie Social Media oder Apps ergänzt. Außerdem wurde ein Prüfansatz entwickelt, um auf internationale Datenschutzvorfälle reagieren zu können.

Datenschutzbeirat – Berater und Impulsgeber

[F4«3/31» Der Datenschutzbeirat berät den Vorstand zu strategischen Fragen des Datenschutzes. Ein Schwerpunkt sind aktuelle datenschutzrelevante Megatrends, insbesondere Digitalisierungsthemen. Der Beirat setzt sich dabei für einen vorbildlichen, innovativen und pragmatischen Datenschutz im DB-Konzern ein, dazu gehören unter anderem die Social-Media-Aktivitäten. F4«3/31»] Geschäftsfeldspezifische Fragestellungen und datenschutzrelevante Aspekte des operativen Geschäfts sind weitere Schwerpunkte der Beratungen. Die gesetzgeberischen Aktivitäten zum Datenschutz – auf europäischer Ebene vor allem zur Datenschutz-Grundverordnung – werden hinsichtlich ihrer Bedeutung und möglicher Auswirkungen auf den DB-Konzern analysiert und diskutiert. Darüber hinaus entwickelt der Beirat Empfehlungen, die richtungsweisend für die weitere Ausgestaltung des Datenschutzes im DB-Konzern wirken. Der Beirat unterstützt damit die Arbeit der Datenschutzorganisation und ist zudem eine besondere Form des Stakeholderdialogs im Rahmen des Nachhaltigkeitsmanagements.

nach oben