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Beurteilung der Risikosituation durch die Unternehmensleitung

Die Einschätzung der aktuellen Risikosituation erfolgt auf Basis unseres RMS. Das System ist entlang der Anforderungen des KonTraG ausgerichtet und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Im Berichtsjahr hat es keine wesentlichen methodischen Änderungen an diesem System gegeben.

Im Berichtsjahr lagen die Risikoschwerpunkte des DB-Konzerns in den Bereichen Konjunktur, Markt und Wettbewerb sowie Produktion und Technik. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Gesamtrisikoposition bezogen auf die Prognose für das Folgejahr im Berichtsjahr reduziert (–0,6 Mrd. €), unter anderem, da Risiken mit hoher Eintrittswahrscheinlichkeit bereits nahezu vollständig in der Prognose berücksichtigt wurden.

Für die Prognose der Entwicklung im Geschäftsjahr 2016 bestehen unter Berücksichtigung von Gegensteuerungsmaßnahmen Risiken in Höhe von 0,3 Mrd. € (davon sehr wahrscheinlich (sw): 0,0 Mrd. €). Im Wesentlichen ergeben sich diese Risiken aus den Bereichen Konjunktur, Markt und Wettbewerb (0,1 Mrd. €) sowie Produktion und Technik (0,1 Mrd. €).

Chancen für die Prognose der Entwicklung im Geschäftsjahr 2016 bestehen in Höhe von 0,2 Mrd. € (davon sw: 0,0 Mrd. €). Diese Chancen bestehen im Wesentlichen im Bereich Produktion und Technik (0,1 Mrd. €).

[F2«5/10» Die aktuellen Qualitätsdefizite, wie Einschränkungen bei der Pünktlichkeit und dem Reisekomfort im Schienenverkehr in Deutschland, haben wir mit dem umfassenden Programm Zukunft Bahn adressiert. F2«5/10»]

Ein wichtiger Indikator für die Gesamtrisikoeinschätzung ist auch eine Bewertung durch Dritte. Neben der internen Risikobewertung werden die Bonität und das aggregierte Ausfallrisiko des DB-Konzerns durch die beiden Rating-Agenturen Moody’s und S&P eingeschätzt. Deren externe Bewertungen zur Gesamtrisikoposition des DB-Konzerns werden in den guten Rating-Einstufungen reflektiert. Die gesunkenen Ergebnisse und die Verschuldungssituation haben sich allerdings auch in den Einschätzungen der Rating-Agenturen bemerkbar gemacht.

Organisatorisch haben wir alle Voraussetzungen geschaffen, um mögliche Risiken frühzeitig erkennen zu können. Unser kontinuierliches Risikomanagement und die aktive Steuerung der wesentlichen Risikokategorien tragen zur Risikobegrenzung im DB-Konzern bei. Wesentliche strategische Chancen und Risiken wurden auf Geschäftsfeldebene identifiziert und im weiteren Verlauf des SMP und zur Operationalisierung mit Maßnahmen hinterlegt.

Als Ergebnis unserer Analysen von Chancen und Risiken, Gegenmaßnahmen, Absicherungen und Vorsorgen sowie nach Einschätzung des Konzernvorstands sind auf Basis der gegenwärtigen Risikobewertung und unserer Mittelfristplanung keine Risiken vorhanden, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des DB-Konzerns bestandsgefährdend beeinträchtigen könnten. 

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