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Beschaffungs-/Energiemarkt

Kernthemen: Preisentwicklung auf externen Beschaffungsmärkten, Vollauktionierung CO₂-Zertifikate

Steigende Energiepreise gefährden den intermodalen Wettbewerbsvorteil der Schiene. Je nach Marktsituation können die Einkaufspreise für Rohstoffe, Energie und Transportleistungen schwanken. In Abhängigkeit von der Markt- und Wettbewerbssituation ist es dabei kurzfristig nicht oder nur eingeschränkt möglich, Kostensteigerungen an die Kunden weiterzugeben, mit entsprechend negativen Auswirkungen auf die Margen.

Dem Risiko von Energiepreissteigerungen begegnen wir durch den Einsatz geeigneter derivativer Finanzinstrumente und den Abschluss langfristiger Beschaffungsverträge. Diese Sicherungsmaßnahmen begrenzen allerdings auch Chancen aus der Entwicklung der Energiepreise. Im Falle sinkender Energiepreise partizipieren wir nicht an der Marktentwicklung und können dadurch intramodal an Wettbewerbsfähigkeit verlieren.

Bedingt durch den stromlastigen Energieverbrauchsmix des DB-Konzerns haben zudem Ölpreisveränderungen keine wesentlichen Auswirkungen. Veränderungen der Strompreise zum Beispiel durch die EEG-Umlage können hingegen wesentliche Ergebnisauswirkungen haben.

Durch die Bündelung von Bedarfen und die Optimierung der Beschaffungsstrategie können weiter Potenziale bei den Beschaffungspreisen gehoben werden.

Spürbare Trassenpreiserhöhungen der nationalen Infrastrukturbetreiber außerhalb Deutschlands (zum Beispiel in Frankreich) haben eine signifikante Verteuerung der Kosten für Infrastrukturnutzung zur Folge. Infolge der Wettbewerbsintensität ist eine Durchreichung der Kostenerhöhungen nicht immer möglich. 

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