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Entwicklung im Berichtsjahr

  • Beeinträchtigungen durch GDL-Streiks.
  • Positive Effekte aus Fahrplananpassungen, Vermarktung, Aktionstickets und BahnCard-Aktionen.
  • Intensives Wettbewerbsumfeld.
  

 

2015

2014

Veränderung

2013

DB Fernverkehr

absolut

%

Pünktlichkeit Schiene  in %

74,4

76,5

73,9

Anschlussgrad Fernverkehr/Fernverkehr in %

86,1

86,3

86,3

Kundenzufriedenheit  in ZI 

75

75

74

Reisende Schiene in Mio.

131,9

129,0

+2,9

+2,2

130,9

Reisende Fernbus in Mio.

0,8

0,5

+0,3

+60,0

0,3

Verkehrsleistung Schiene in Mio. Pkm

36.975

36.102

+873

+2,4

36.777

Verkehrsleistung Fernbus in Mio. Pkm

218,0

186,5

+31,5

+16,9

110

Betriebsleistung in Mio. Trkm

138,4

142,8

–4,4

–3,1

142,6

Auslastung in %

51,8

49,9

50,7

Gesamtumsatz in Mio. €

3.951

4.034

–83

–2,1

4.083

Außenumsatz  in Mio. €

3.801

3.885

–84

–2,2

3.933

EBITDA bereinigt in Mio. €

437

546

–109

–20,0

649

EBITDA-Marge (bereinigt)  in %

11,1

13,5

15,9

EBIT bereinigt in Mio. €

164

212

–48

–22,6

323

Brutto-Investitionen in Mio. €

673

235

+438

168

Mitarbeiter per 31.12. in VZP

16.217

16.461

–244

–1,5

16.564

Mitarbeiterzufriedenheit  – Index

3,6

Mitarbeiterzufriedenheit  – Durchführungsquote Folgeworkshops, in %

95,9

98,0

Frauenanteil in Deutschland  per 31.12., in %

26,6

26,9

26,9

Gesundheitsstand in Deutschland  in %

93,3

93,7

93,6

Personalbedarfsdeckungsquote in Deutschland  per 31.12., in %

98,0

Spezifischer Endenergieverbrauch Schiene
im Vergleich zu 2006  (bezogen auf Pkm) in %

–24,3

–21,3

–18,9

Die Pünktlichkeit lag vor allem aufgrund der Streiks der GDL und der Auswirkungen des hohen Bauvolumens deutlich unter dem Vorjahreswert. Der Anschlusserreichungsgrad Fernverkehr auf Fernverkehr konnte durch verstärkte dispositive Eingriffe zur Sicherung von Reiseketten trotzdem nahezu stabil gehalten werden.

 Maßnahmen 2015
  • Einführung des ICE Portals.
  • Einführung des neuen IC 2.
  • Inbetriebnahme Schnellfahrstrecke Erfurt – Halle/Leipzig.
  • Ausbau internationaler Verbindungen.
  • Künftig öfter, schneller und entspannter ans Ziel aufgrund der ICE -Sprinter.
  • Neuer Familienbereich an Bord der ICE .

G4-PR5Für die Erfassung der Kundenzufriedenheit werden jährlich 12.000 Kunden in sechs Wellen zu ihrer Zufriedenheit mit der aktuellen Fahrt befragt. Im Berichtsjahr konnte das hohe Niveau aus dem Vorjahr gehalten werden.

Die Leistungsentwicklung im Schienenverkehr war positiv. Die Zahl der Reisenden sowie die Verkehrsleistung sind infolge von Yield-Steuerungs- und Vermarktungsmaßnahmen gestiegen. Gegenläufig wirkten die Streiks der GDL, Leistungskürzungen im Auto- und Nachtzuggeschäft sowie eine verschärfte Wettbewerbssituation. Bei der Betriebsleistung war im Berichtsjahr infolge einer höheren Bautätigkeit im Netz sowie der GDL-Streiks ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Die Auslastung der Züge stieg leicht an, was auf streikbedingte Effekte und Vermarktungsaktionen zurückzuführen ist.

Aufgrund der Geschäftsausweitung war die Leistungsentwicklung im Busverkehr deutlich positiv.

Die negative Umsatzentwicklung gegenüber dem Vorjahr wurde im Wesentlichen durch die verschärfte Wettbewerbssituation und die Streiks der GDL beeinflusst. Zusätzlich haben die gesunkenen Kraftstoffpreise sowie die nachhaltig veränderte Preis- und Leistungswahrnehmung unserer Kunden zu Umsatzeinbußen beigetragen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge (–3,0%) gingen aufgrund geringerer Erträge aus Fahrzeugverkäufen sowie Rückstellungsauflösungen zurück.

Der Materialaufwand (–0,3%) verringerte sich leicht. Gestiegene Aufwendungen für die Instandhaltung und Infrastrukturnutzung wurden durch niedrigere Aufwendungen für eingekaufte Transportleistungen ausgeglichen.

Höhere Personalaufwendungen (+1,0%) resultierten vor allem aus Tarifsteigerungen.

Die Abschreibungen (–18,3%) verringerten sich im Berichtsjahr. Dieser Rückgang ist darauf zurückzuführen, dass im Berichtsjahr mehrere ICE-3- und ICE-T-Züge das Ende der bilanziellen Nutzungsdauer erreicht haben. Gegenläufig wirkte die Fahrzeugbeschaffung der ICE 3 der BR 407 sowie der IC 2.

 Maßnahmen 2015
  • Rollout des Führungs- verständnisses »Führung im Fernverkehr« als gleichberechtigter Erfolgsfaktor der Kundenoffensive.
  • Systematische Professionalisierung des betrieblichen Gesundheitsmanagements gestartet.

[F4«18/31» Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+4,0%) stiegen unter anderem infolge von Digitalisierungsmaßnahmen (Tablets für Zugbegleiter, ICE Portal und Qixxit). F4«18/31»]

Insgesamt konnte der Umsatzrückgang nur teilweise durch Aufwandsreduzierungen kompensiert werden, sodass es zu einer deutlichen Verschlechterung des bereinigten EBITDA und des bereinigten EBIT kam.

Die Brutto-Investitionen sind im Berichtsjahr vor allem aufgrund von Fahrzeugbeschaffungen (ICE 3 und IC 2) und Werkstattprojekten gestiegen.

Die Zahl der Mitarbeiter ging per 31. Dezember 2015 aufgrund von Anpassungen im Leistungsumfang unter anderem im Auto- und Nachtreiseverkehr leicht zurück.

Die Durchführungsquote Folgeworkshops im Rahmen der Mitarbeiterbefragung 2014 befindet sich auf einem hohen Niveau.

Der Frauenanteil liegt leicht unter dem Vorjahresniveau. Um die positiven Entwicklungen in den Einstellungszahlen in technischen Berufsgruppen stabil zu halten, erfolgt eine gezielte Ansprache von Frauen im Bewerbermanagement. In den nicht technischen Berufsgruppen wird dieses Potenzial bereits weitgehend ausgeschöpft.

 Maßnahmen 2015
  • Bau eines CO ₂-freien ICE -Werks in Köln-Nippes begonnen.
  • 130 Azubis haben 23 Umweltideen im Projekt »Fernverkehrs-Azubis pro Umwelt« eingereicht.
  • Energieliga ist mit dem internen DB Award ausgezeichnet worden.

Der Gesundheitsstand ist aufgrund überdurchschnittlicher Influenzaintensität und Streiks gesunken.

Die Personalbedarfsdeckung blieb das ganze Jahr stabil auf hohem Niveau.

Der Endenergieverbrauch wurde im Vergleich zu 2006 um fast ein Viertel reduziert. Im Berichtsjahr haben wir die Energieeffizienz durch den Einsatz neuer Fahrzeuge und die energieeffiziente Fahrweise der Lokführer weiter gesteigert. 

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