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Ereignisse 2015

Fahrzeugverfügbarkeit im Fernverkehr

Die Verfügbarkeit der ICE-Flotte hat sich im Berichtsjahr positiv entwickelt:

  • Die milde Witterung zu Jahresbeginn führte zu geringen Fahrzeugbeeinträchtigungen und besseren Instandhaltungsmöglichkeiten.
  • In zweiter Jahreshälfte negative Effekte aus schwacher Pünktlichkeit und Störungen an Klimaanlagen.
  • Erhöhter Tauschbedarf bei den Antrieben der ICE-1- und ICE-2-Züge als Folge der Probleme durch verdrehte Radscheiben und an den Bremshohlwellen.
  • Nach Zulassung neuer ICE-3-Triebzüge (BR 407) für den Frankreichverkehr sukzessiver Einsatz seit Anfang Juni. Die Zulassung in Belgien wird weiter vorangetrieben.

Die Umrüstung der ICE-3-Flotte mit neuen Treibradsätzen startete Ende Juni 2015 und wird voraussichtlich bis 2018 andauern. In der Folge längere Ultraschallintervalle werden sich positiv auf die Verfügbarkeit auswirken. Für die neuen Radsätze der ICE-T-Flotte befindet sich die Prüfung durch das EBA vor dem Abschluss, sodass mit einer Inbetriebnahmegenehmigung im ersten Quartal 2016 gerechnet wird.

Die Verfügbarkeit der Intercitys war differenziert. Die zweite Jahreshälfte war von Herausforderungen durch die Flüchtlingsverkehre und hohe Temperaturen gekennzeichnet. Der neue Doppelstock-Intercity 2 (IC 2) ging Mitte Dezember 2015 in Betrieb. Die Fahrzeuge zeigen mehrere Probleme im Betrieb, unter anderem führen Störungen der Türen und der Zugsteuerung zu häufigen Verspätungen und das Fahrverhalten zwingt zu einer Modifizierung der IC 2. Aufgrund der Situation wird die Migration der zweiten Linie zwischen Leipzig und Köln zunächst ausgesetzt.

Fahrzeugprojekte im Fernverkehr

Die neuen IC-2-Züge bieten Gastronomieservice am Platz, extra Familienbereiche sowie breitere Türen. Zentrale Merkmale der modernen Ausstattung sind zudem LTE-Mobilfunkverstärker, Steckdosen an jedem Einzel- und Doppelsitzplatz sowie Beinfreiheit nach ICE-Standard.

Zur Stabilisierung der Antriebsverfügbarkeit werden 46 Triebköpfe der ICE-2-Flotte mit moderner IGBT-Stromrichtertechnik ausgerüstet. Im September 2015 wurde der erste Zug umgebaut. Die Serienausrüstung soll 2016 beginnen.

Die Ertüchtigung der ersten Bauserie des ICE T wurde Ende 2015 abgeschlossen. Kern der Arbeiten waren die Stabilisierung, die Modernisierung der Fahrzeugtechnik und die Ausrüstung der Triebzüge mit dem European Train Control System (ETCS). Im Innenbereich wurden Auffrischungen vorgenommen und einzelne Komponenten erneuert.

Die Vorbereitungen für das Redesign des ICE 3 wurden fortgeführt. Die Serienumrüstung soll Ende 2016 beginnen. Die bisher noch nicht mit dem ETCS ausgerüsteten ICE 3 werden während des Redesigns mit ETCS ausgerüstet.

Die Stabilisierung unserer IC- und EC-Flotte mit zusätzlichen Technikmaßnahmen schreitet voran und soll bis Ende 2016 abgeschlossen sein.

Die Zulassungsfahrten des ICE 4 haben im September 2015 begonnen. Die Inbetriebnahmegenehmigung der ersten Triebzüge wird für den Sommer 2016 erwartet. Ein einjähriger Probebetrieb mit zwei Triebzügen wird im Herbst 2016 beginnen, um die Qualität für den Start des Regelbetriebs im Dezember 2017 abzusichern.

Neue Kampagne für den Fernverkehr

Im April startete unsere neue Kampagne unter dem Motto »Diese Zeit gehört Dir.« mit TV- und Hörfunk-Spots, Anzeigen, Plakaten, Online-Bannern und unterschiedlichsten Aktivitäten in den DB Reisezentren und Fernverkehrszügen. Dazu gibt es ein Online-Portal, in dem die Kunden zu Wort kommen, ihre Beiträge hochladen und mitteilen können, wie sie ihre Zeit im Zug für sich nutzen.

Beteiligungen
  • Die BayernExpress&P. Kühn Berlin GmbH (BEX) hat im August 2015 die restlichen 35% an der Berlin Linien Bus GmbH (blb) erworben.
  • Im Oktober 2015 hat die DB Fernverkehr AG 5% der Anteile an der Railteam B.V., Amsterdam/Niederlande, an Thalys International veräußert und hält nun noch 20% der Anteile.
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