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Schieneninfrastruktur mit Nachfragezuwachs

Ausgewählte Kennzahlen
Schieneninfrastruktur des
DB-Konzerns in Deutschland


2015

 

2014

Veränderung

absolut

%

Infrastrukturkunden

412

401

+11

+2,7

     DB-konzernintern

17

16

+1

+6,3

     DB-konzernextern

395

385

+10

+2,6

Trassennachfrage in Mio. Trkm

1.054

1.044

+10

+1,0

     DB-Konzern

764,4

783,0

–18,6

–2,4

     DB-konzernexterne Bahnen

289,8

260,9

+28,9

+11,1

     Anteil DB-konzernexterner
     Bahnen in %

27,5

25,0

Stationshalte in Mio. Stopps

150,9

148,4

+2,5

+1,7

     DB-Konzern

119,4

119,8

–0,4

–0,3

     DB-konzernexterne Bahnen

31,5

28,6

+2,9

+10,1

Die Zahl der Infrastrukturkunden ist im Berichtsjahr weiter angestiegen. Kein anderes Land der EU weist eine so hohe Wettbewerbsintensität im Schienenverkehr auf wie Deutschland.

Die Trassennachfrage entwickelte sich 2015 infolge einer höheren Nachfrage im Güter- und Nahverkehr positiv. Dabei haben entsprechend dem langjährigen Trend die DB-konzernexternen Kunden Marktanteile gewinnen können, während die Nachfrage der DB-konzerninternen Kunden zurückgegangen ist. Der Nachfragerückgang der DB-konzerninternen Kunden ist dabei teilweise auf die Auswirkungen der GDL-Streiks zurückzuführen.

Das Wachstum im SPNV ist insbesondere auf die Mehrverkehre im Rahmen von Neuvergaben in den Netzen Mitte, Südwest und Dieselnetz Eifel-Westerwald-Sieg zurückzuführen. Bedingt durch Ausschreibungsgewinne ist der Anteil von DB-konzernexternen Bahnen weiter gestiegen.

Im Güterverkehr hat die insgesamt positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung zu einem Nachfragewachstum geführt, wobei einem starken Wachstum der DB-konzernexternen Kunden ein Nachfragerückgang der DB-konzerninternen Kunden gegenübersteht.

Die Betriebsleistung im SPFV ist im Berichtsjahr leicht zurückgegangen. Neben den nachfragemindernden Effekten aus den GDL-Streiks waren eine Reduzierung des Autozugangebots sowie der Marktaustritt DB-konzernexterner Bahnen (Interconnex von Ostseeland Verkehr GmbH) zu verzeichnen.

Bezüglich der Stationshalte ist im Berichtsjahr in Summe eine Zunahme im SPNV festzustellen, die unter anderem auf Taktverdichtungen in einigen Aufgabenträgergebieten zurückzuführen ist. Bedingt durch Ausschreibungsgewinne im Regionalverkehr ist der Anteil von DB-konzernexternen Bahnen weiter gestiegen.

Für DB Netze Personenbahnhöfe ist die Entwicklung des Einzelhandels- und Gastronomieumsatzes beziehungsweise die Wettbewerbssituation der Waren- und Dienstleistungsangebote in den Stationen von besonderer Bedeutung. Die realen Einzelhandelsumsätze in Deutschland (ohne Kfz und Tankstellen) sind im Berichtsjahr leicht gestiegen. 

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