Themenauswahl: Alle Inhalte Ändern
  • Suche
  • Druck-Center
  • Download Center
  • Interaktiver Kennzahlenvergleich
  • Über diesen Bericht
  • IR-Kontakt
  • Feedbackformular

Lärmsanierung und -vorsorge fortgeführt

Lärmsanierung und -vorsorge in Deutschland

2015

2014

2013

Lärmsanierung (Bestandsnetz)

Errichtete Schallschutzwände in km

52

55

62

Wohnungen mit passiven Maßnahmen 

1.853

2.400

2.500

Lärmsanierte Strecke gesamt  per 31.12., in km 1) 

1.495

1.400

1.300

Lärmvorsorge

(Neu- und Ausbaustrecken)

Errichtete Schallschutzwände in km

17

29

36

Wohnungen mit passiven Maßnahmen 

per 31.12.

12.474

8.100

2.800

1) Abgeschlossene Streckenabschnitte nach Anhang 1
   des Gesamtkonzepts 
Lärmsanierungsprogramm, kumuliert, bis 2014 gerundete Werte.

Seit 1999 setzen wir das freiwillige, von der Bundesregierung ins Leben gerufene Programm »Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes« um. Auf den identifizierten 3.700 km hochbelasteten Strecken in Deutschland werden Lärmschutzwände gebaut und Wohnungen zum Beispiel mit Schallschutzfenstern ausgestattet. Eine Prioritätenliste legt fest, wo die höchsten Belastungen vorliegen und in welcher Reihenfolge die einzelnen Ortslagen lärmsaniert werden. Der Bund stellte im Berichtsjahr 130 Mio. € für Lärmschutzmaßnahmen zur Verfügung. Finanziert werden damit nicht nur Maßnahmen für die klassische Lärmsanierung an der Strecke, sondern auch für die Förderung der Umrüstung von Güterwagen und für Sonderprogramme im Lärmschutz, beispielsweise im Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal. Insgesamt flossen rund 97 Mio. € in Maßnahmen der Lärmsanierung. Davon wurden unter anderem weitere Schallschutzwände errichtet und in Wohnungen Schallschutzmaßnahmen durchgeführt. Die Fortschritte bei der Lärmsanierung von Strecken entsprechen unserer Prognose aus dem Integrierten Bericht 2014.

Im Berichtsjahr hat der Bund eine Absenkung der Grenzwerte für die Lärmsanierung beschlossen. Ab 1. Januar 2016 werden beispielsweise die Nachtwerte in Wohngebieten von 60 auf 57 dB(A) und damit auf das Niveau im Straßenverkehr angeglichen. Somit ist ein um 3 dB(A) verbesserter Lärmschutz umzusetzen.

Die Lärmvorsorge ist rechtlich in der 16. Bundesimmissionsschutzverordnung verankert. Sie wird bei Neu- und Ausbaumaßnahmen angewandt, sodass die Anzahl der Maßnahmen von den Bauprojekten des jeweiligen Jahres abhängig ist. Es kann daher zu hohen Schwankungen kommen.

nach oben