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Außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente und nicht bilanziertes Vermögen

Neben dem in der Konzern-Bilanz ausgewiesenen Vermögen nutzt der DB-Konzern auch außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente und nicht bilanzierungsfähige Vermögenswerte.

Bei den außerbilanziellen Finanzierungsinstrumenten handelt es sich im Wesentlichen um gepachtete oder gemietete Güter (Operate Leases). Für die Operate Leases wird im Rahmen des Wertmanagements ein finanzwirtschaftlicher Barwert ermittelt. Dieser beträgt per 31. Dezember 2015 4.208 Mio. € (per 31. Dezember 2014: 4.336 Mio. €). Bei DB Arriva werden Operate-Lease-Verträge, teilweise regulatorisch bedingt, insbesondere im Rahmen der Bereitstellung von Fahrzeugen für den Schienenpersonen- und Straßenpersonenverkehr abgeschlossen. Im Berichtsjahr hat DB Arriva die Ausschreibung für Northern Rail gewonnen. Dies wird ab dem Frühjahr 2016 zu einer signifikanten Erhöhung beim finanzwirtschaftlichen Barwert der Operate Leases führen.

Bei der betrieblichen Altersversorgung für Arbeitnehmer werden bei den jeweiligen Versorgungsordnungen teilweise die Verpflichtungen mit saldierungsfähigem Planvermögen gedeckt und saldiert. Per 31. Dezember 2015 beträgt die Gesamtverpflichtung 8.139 Mio. € (per 31. Dezember 2014: 8.607 Mio. €) und der davon abgesetzte Zeitwert des Planvermögens 3.941 Mio. € (per 31. Dezember 2014: 3.639 Mio. €). Durch die Saldierung der Verpflichtungen mit dem Planvermögen ergibt sich eine Verkürzung der Bilanzsumme. Die in der Bilanz erfasste Nettoschuld beträgt 3.688 Mio. € (per 31. Dezember 2014: 4.357 Mio. €). Im Berichtsjahr wurden keine größeren Dotierungen mit wesentlichen Effekten auf die Finanzlage umgesetzt. Dementsprechend werden daraus auch keine wesentlichen künftigen Auswirkungen erwartet.

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