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Konjunkturelle Aussichten

  • Prognosen für Entwicklung im Jahr 2016 basieren auf Annahme keiner weiteren Verschlechterung der geopolitischen Lage.

Voraussichtliche Entwicklung [in %]

2015

2016

BIP Welt

+2,5

~+2,5

Welthandel 1)

+1,0

~+3,0

BIP Euro-Raum

+1,5

~+1,5

BIP Deutschland

+1,4

~+1,5

1) Nur Warenhandel.

Die preis- und kalenderbereinigten Daten für 2015 entsprechen den per Februar 2016
verfügbaren Erkenntnissen und Einschätzungen. Die Erwartungen für 2016 sind auf
halbe Prozentpunkte gerundet.

Quelle: Oxford Economics

Für 2016 erwarten wir ein globales Wirtschaftswachstum in etwa in Höhe des Berichtsjahres. Zwar beschleunigt sich das Wirtschaftswachstum mehrerer Industrieländer, unter anderem des Euro-Raums, leicht. Gegenläufig schwächt sich aber die Entwicklung insbesondere Chinas weiter ab. Der Welthandel dürfte wieder etwas stärker zulegen als im vergangenen Jahr, wenn auch auf weiter unterdurchschnittlichem Niveau. Eine zentrale Voraussetzung hierfür ist die Erholung des chinesischen Außenhandels.

  • Für die USA wird für 2016 ein Wachstum leicht unter Vorjahresniveau erwartet. Erholung am Arbeitsmarkt schlägt sich in steigenden Löhnen nieder, die positiv auf reale Einkommen und privaten Konsum wirken. Dämpfend wirken der starke US-Dollar und steigende Zinsen.
  • In China werden sich die Wachstumsraten voraussichtlich weiter reduzieren. Dies geht einher mit einer wachsenden Bedeutung der privaten Konsumnachfrage und der Dienstleistungs- und Technologiesektoren für das gesamtwirtschaftliche Wachstum. Negativ wirken sich der Rückgang der Bauinvestitionen und der fallende Außenbeitrag aus.
  • Europa sollte 2016 auf Vorjahresniveau wachsen. Der Euro-Raum legt leicht an Wachstum zu infolge eines sich weiter erholenden Arbeitsmarktes sowie des niedrigen Euros. Großbritannien, Schweden und Polen wachsen voraussichtlich weiter stärker als der Euro-Raum; Russland infolge der Ölpreisentwicklung schwächer.
  • Für Deutschland wird ebenfalls eine moderate Beschleunigung des Wachstums erwartet. Befördert wird dies durch die gute Beschäftigungssituation und steigende Einkommen. Auch der Zustrom von Migranten entfaltet kurzfristig positive Impulse.
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