Themenauswahl: Alle Inhalte Ändern
  • Suche
  • Druck-Center
  • Download Center
  • Interaktiver Kennzahlenvergleich
  • Über diesen Bericht
  • IR-Kontakt
  • Feedbackformular

Voraussichtliche Entwicklung der Beschaffungs- und Finanzmärkte

Beschaffungsmärkte

Wir erwarten unverändert keine Engpässe auf der Beschaffungsseite. Aufgrund der Überversorgung am Ölmarkt ist auf absehbare Zeit kein wesentlicher Ölpreisanstieg zu erwarten, geopolitische Risiken sind in den Hintergrund gerückt. In Deutschland wird weiter um die Ausgestaltung des neuen Strommarktdesigns (Strommarkt 2.0) gerungen. Die Großhandelspreise dürften sich ohne politische Interventionen weiter nach unten bewegen.

Finanzmärkte

Bei herausfordernden Rahmenbedingungen dürften sich die globalen Finanzmärkte mit positiver Tendenz weiterentwickeln. Kursturbulenzen, wie sie 2015 zu beobachten waren, sind aber nicht auszuschließen. Einen maßgeblichen Einfluss wird die Geldmarktpolitik der weltweit größten Notenbanken haben. Obwohl der Ausstieg aus der Niedrigzinspolitik der Fed bereits umfänglich eingepreist sein sollte, bestehen Unsicherheiten über die globalen Auswirkungen insbesondere in Schwellenländern. Die Sorge über die Entwicklung in China wird in diesem Zusammenhang zentral bleiben.

Auch die Geldpolitik der EZB mit einer erwarteten Ausweitung der monatlichen Anleihekäufe bestimmt das Renditeniveau vor allem im Euro-Raum. Vor diesem Hintergrund ist weiterhin von stützenden Impulsen für die Anleihemärkte auszugehen.

Mit Blick auf die Devisenmärkte ist beim Euro-DollarKurs von einer annähernden Stabilität der Währung im Vergleich zu 2015 auszugehen.

nach oben