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Klimaschutz

Anpassung an den Klimawandel

Extreme Witterungsereignisse stellen eine große Herausforderung für uns dar, da sie den Bahnverkehr und die Eisenbahninfrastruktur erheblich beeinträchtigen. Auch im Berichtsjahr sind aufgrund von Unwetterereignissen wieder hohe Schäden entstanden. Wir müssen uns verstärkt auf die Zunahme von Stürmen, Hochwassern, extremen Temperaturen und längeren Trockenperioden einstellen. Gemeinsam mit verschiedenen Forschungseinrichtungen, staatlichen Stellen, aber auch anderen europäischen Bahnen beteiligen wir uns aktiv an den Stakeholderprozessen, um das System Schiene robuster gegenüber den erwarteten Veränderungen zu gestalten. Die Ergebnisse fließen kontinuierlich in die Planung unserer Produktionsmittel ein. So berücksichtigen wir den Klimawandel bereits in frühen Planungsphasen bei Neu- und Ausbaumaßnahmen der Eisenbahninfrastruktur. Gleichzeitig arbeiten wir in nationalen und internationalen Expertengremien mit, die eine Anpassung externer technischer Regelwerke an veränderte klimatische Bedingungen zum Ziel haben. 

Weiterführende Informationen

Absolute CO₂-Emissionen und CO₂-Äquivalente im Überblick

CO₂-Fußabdruck

G4-EN19Unser CO₂-Fußabdruck bildet die Menge der CO₂-Emissionen ab, die der DB-Konzern insgesamt in einem Jahr verursacht. Er setzt sich zusammen aus den Emissionen aller Fahrten und Transporte des DB-Konzerns im Schienen-, Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr sowie den Emissionen der stationären Anlagen wie Bahnhöfen oder Werkstätten und den Emissionen des Fuhrparks, zu dem beispielsweise Firmenfahrzeuge gehören. Die absoluten CO₂-Emissionen sind die Grundlage für die Berechnung der spezifischen CO₂-Emissionen und auch der Ergebnisberechnung beim DB-Klimaschutzziel innerhalb der dafür getroffenen Abgrenzungen. Außerdem sind sie Gradmesser für die Effizienzmaßnahmen, die wir umsetzen, und bilden eine Basis, um sich mit anderen Unternehmen zu vergleichen. 

 

Absolute CO₂-Emissionen nach Fahrten, Transporten
und stationären Anlagen [in Mio. t]

2015

2014

2013

Schienenpersonennahverkehr

3,01

3,07

3,29

     davon Deutschland

2,46

2,53

2,75

Schienenpersonenfernverkehr

0,45

0,38

0,72

Busverkehr

1,72

1,62

1,70

     davon Deutschland

0,69

0,59

0,66

Schienengüterverkehr

2,15

2,27

2,46

Straßengüterverkehr 1)

3,60

4,06

3,07

Luftfracht 1), 2)

5,94

5,62

4,83

Seefracht 2)

2,55

2,88

2,72

Sonstige Verkehre 3)

0,11

0,10

0,10

Stationäre Anlagen

1,43

1,27

1,50

Insgesamt

20,96

21,27

20,39

Well-to-Wheel (WTW), Scope 1 – 3, 2013 DB Cargo stationär nur Deutschland.

1) Methodenänderung ab 2015.

2) Mit Vor- und Nachlauf.

3) Unter anderem DB Fuhrpark, innerbetrieblicher Verkehr.

CO₂-Äquivalente des DB-Konzerns

G4-EN19CO₂-Äquivalente beinhalten nicht nur die CO₂-Emissionen, sondern berücksichtigen darüber hinaus die wichtigsten fünf weiteren klimawirksamen Gase wie Methan oder Lachgas (Distickstoffmonoxid). Diese machen zusammen rund weitere 5% bis 10% der CO₂-Emissionen aus, sodass die absolute Menge im Vergleich zu den reinen CO₂-Emissionen ansteigt. 
Die Erhöhung der absoluten CO₂-Emissionen, der CO₂-Äquivalente und der Primärenergieverbräuche in der Luftfracht ist auf eine Methodenänderung zurückzuführen.

 

Absolute CO₂-Äquivalente nach Fahrten, Transporten
und stationären Anlagen [in Mio. t]

2015

2014

2013

Schienenpersonennahverkehr

3,23

3,28

3,51

     davon Deutschland

2,66

2,72

2,96

Schienenpersonenfernverkehr

0,49

0,43

0,79

Busverkehr

1,79

1,69

1,76

     davon Deutschland

0,71

0,60

0,67

Schienengüterverkehr

2,31

2,43

2,60

Straßengüterverkehr 1)

3,74

4,26

3,20

Luftfracht 1), 2)

5,99

5,66

4,87

Seefracht 2)

2,58

2,91

2,75

Sonstige Verkehre 3)

0,11

0,10

0,11

Stationäre Anlagen

1,52

1,33

1,57

Insgesamt

21,76

22,09

21,16

Well-to-Wheel (WTW), Scope 1–3, 2013 DB Cargo stationär nur Deutschland.

1) Methodenänderung ab 2015.

2) Mit Vor- und Nachlauf.

3) Unter anderem DB Fuhrpark, innerbetrieblicher Verkehr.

 

CO₂-Äquivalente nach Scope 1–3
[in Mio. t]

2015

2014

2013

Insgesamt

21,76

20,76

19,59

     Anteil Scope 1 in %

17

18

16

     Anteil Scope 2 in %

25

20

27

     Anteil Scope 3 in %

58

62

57

Ab 2015 inklusive stationärer Anlagen.

G4-EN19Die dargestellten Scope-2-Emissionen in Höhe von 5,51 Mio. t CO₂e berücksichtigen marktbasierte Mechanismen, das heißt, alle vertraglich geregelten Instrumente zur Erzeugung und Handel von Strom aus erneuerbaren Energien werden einbezogen.
Gemäß des im Berichtsjahr veröffentlichten Leitfadens des Greenhouse Gas Protocol zu dualem Reporting weisen wir zusätzlich auch Scope-2-Emissionen nach dem Standortprinzip (»Location-based«) aus. Legen wir für die Bilanzierung die jeweiligen nationalen Strommixe zugrunde, beträgt der Scope 2 insgesamt 6,21 Mio. t CO₂e.

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