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Beschäftigungsbedingungen

Kollektivrechtliche Regelungen

Mitarbeiter nach Beschäftigungsart [in NP]

2015

2014

2013

Tarifkräfte

154.336

153.181

150.186

Beamte

26.277

27.776

30.177

Mitarbeiter mit Individualverträgen 1)

9.853

9.838

9.873

Insgesamt

190.466

190.795

190.236

Deutschland (Gesellschaften mit rund 97% der inländischen Mitarbeiter).

1) In dem Wert für die Mitarbeiter mit Individualverträgen sind im Wesentlichen leitende Angestellte 
(Führungskräfte), Mitarbeiter, die übertariflich vergütet werden (sogenannte AT-Mitarbeiter),
und Mitarbeiter mit einzelvertraglichen Vereinbarungen enthalten.

Die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter des DB-Konzerns richten sich in Ergänzung zu den landesspezifischen gesetzlichen Regelungen überwiegend nach Tarifverträgen, die mit den in den jeweiligen Ländern zuständigen Gewerkschaften vereinbart sind.

Im Anteil der Mitarbeiter in Deutschland, für die kollektivrechtliche Regelungen gelten, sind auch die Beamten enthalten. Die Tätigkeit der Beamten im DB-Konzern beruht auf einer gesetzlichen Zuweisung im Rahmen des Eisenbahnneuordnungsgesetzes (ENeuOG), Art. 2 § 12. Auf dieser Grundlage gelten für die Beamten sinngemäß die gleichen tariflichen Bestimmungen wie für die anderen Arbeitnehmer. 

Mitarbeiter mit kollektivrechtlichen
Regelungen 
per 31.12. [in NP]

 

 

Veränderung

 

20152014absolut

  %

2013

Mitarbeiter mit Tarifverträgen

180.558

180.897

–339

  –0,2

180.274

     Anteil in %

94,8

94,8

94,8

Deutschland (Gesellschaften mit rund 97% der inländischen Mitarbeiter). 

Der Anteil der Mitarbeiter, für die kollektivrechtliche Regelungen gelten, liegt unverändert auf hohem Niveau. 

Demografietarifvertrag weiterentwickelt

Im Juli beziehungsweise im November 2015 einigten sich der DB-Konzern, Agv MoVe und EVG auf die Weiterentwicklung des Demografietarifvertrags. Folgende Änderungen sind in Kraft getreten:

  • Weiterentwicklung der »Besonderen Teilzeit im Alter«: Der Teilentgeltausgleich wurde zum 1. September 2015 von 88,5% auf 90% angehoben und das Mindestalter von 60 Jahren auf 59 Jahre abgesenkt. Die restlichen Voraussetzungen sind unverändert geblieben.
  • Besondere Förderung zur Nutzung des Langzeitkontos für den Abrechnungszeitraum 2015: Es wurde eine Übertragung in das Langzeitkonto von bis zu 100% der Arbeitszeitüberschreitung vereinbart. Zudem erhalten Arbeitnehmer einen Bonus in Höhe von 5 € pro Stunde bei Übertragung in das Langzeitkonto.
  • Vereinbarung zur Freistellung für einen Tag im Jahr 2016 für die Teilnahme an einer Gesundheits-/Präventionsveranstaltung der BAHN-BKK, der Knappschaft Bahn-See, der Krankenversorgung der Bun-desbahnbeamten oder der Vital-Kliniken.

Beschäftigungsbedingungen weiterentwickelt

Die Beschäftigungsbedingungen für leitende Angestellte und außertarifliche Arbeitnehmer werden kontinuierlich weiterentwickelt. Die Vergütungspolitik und die Nebenleistungen werden dazu an den strategischen Zielen ausgerichtet. Das Zielsystem der Strategie DB2020 ist in die variable Vergütung integriert.

Um die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu verbessern, können leitende Angestellte und außertarifliche Mitarbeiter bereits seit 2012 eine berufliche Auszeit von bis zu sechs Monaten vereinbaren. Darüber hinaus fördern wir Teilzeit in Führung und Interimsmanagement.

Sozial- und Nebenleistungen

Neben einer fairen und leistungsgerechten Vergütung bietet der DB-Konzern vielseitige Sozial- und Nebenleistungen. Fünf große Sozialpartner – Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW), BAHN-BKK, Verband Deutscher Eisenbahner Sportvereine (VDES), DEVK-Versicherungen und Sparda-Banken – bieten Vorteilspakete für unsere Mitarbeiter.

In Zusammenarbeit mit der BSW sowie dem ElternService AWO bietet der DB-Konzern seinen Mitarbeitern verschiedene Angebote für Betreuungsmöglichkeiten. 90 Betreuungsplätze stehen in der DB-betriebseigenen Einrichtung »Bahnbini« in Frankfurt am Main zur Verfügung und 172 Belegplätze in privaten Kitas. Während der Sommerferien können Mitarbeiterkinder an verschiedenen DB-Standorten an dem DB-konzerneigenen Programm »DB RasselBAHNde« teilnehmen. Zudem werden Eltern vom ElternService AWO bei der Suche nach Betreuungsoptionen, nach Notfall- und Ferienbetreuungsangeboten sowie bei der Vermittlung von Au-pairs oder Tagespflegepersonal unterstützt. Über den ElternService AWO bieten wir unseren Mitarbeitern auch eine weitreichende Unterstützung bei der Pflege von Angehörigen an.

Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben

Mitarbeiter nach Arbeitszeit und Geschlecht
per 31.12. [in NP]

2015

2014

2013

Vollzeit

173.845

175.205

175.125

     Anteil Frauen in %

18,6

18,6

18,4

Teilzeit

16.621

15.590

15.111

     Anteil Frauen in %

65,9

68,4

68,6

Insgesamt

190.466

190.795

190.236

Deutschland (Gesellschaften mit rund 97% der inländischen Mitarbeiter).

Zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben bietet der DB-Konzern verschiedene Teilzeitmodelle an. Diese Flexibilisierung der Arbeitszeit wird nicht nur von weiblichen Mitarbeitern angenommen. 

Mitarbeiter nach Vertragsart
per 31.12. [in NP]

2015

2014

2013

Unbefristet

183.091

183.048

182.630

Befristet

7.375

7.747

7.606

Insgesamt

190.466

190.795

190.236

Deutschland (Gesellschaften mit rund 97% der inländischen Mitarbeiter).

Der Anteil der Mitarbeiter mit unbefristeten Arbeitsverträgen in Deutschland lag mit über 95% weiterhin auf sehr hohem Niveau.

Externe Zeitarbeitnehmer [in NP]

2015

2014

2013

Insgesamt

2.560

2.500

2.303

Deutschland (Gesellschaften mit rund 99% der inländischen Mitarbeiter).

Der Anteil externer Zeitarbeitnehmer liegt auf Vorjahresniveau.

Arbeitsschutz

Arbeits- und Wegeunfälle

2015

2014

2013

Arbeits- und Wegeunfälle

7.469

7.688

7.458

     davon tödliche Arbeitsunfälle

8

5

1

Lost Time Injury Frequency (LTIF)

25,3

Deutschland (Gesellschaften mit rund 93% der inländischen Mitarbeiter).

Zählung Arbeits- und Wegeunfälle bei mehr als drei Kalendertagen (meldepflichtig),
LTIF bei mehr als einem Kalendertag Abwesenheit.

Im Berichtsjahr haben wir unser Ziel, tödliche Arbeitsunfälle zu reduzieren, nicht erreichen können.

Zur Reduzierung der tödlichen Arbeitsunfälle wurden verschiedene Präventionskampagnen aufgesetzt. Für Führungskräfte und Beschäftigte wurden verhaltensbasierte Seminare etabliert, für die Fachexperten im Arbeitsschutz wurde die Qualifizierungsmaßnahme zu »Arbeiten im Gleis« weiterentwickelt.

Im Berichtsjahr wurde die Arbeitsschutzkennzahl Lost Time Injury Frequency (LTIF) in Deutschland eingeführt, die die bisher berichtete Arbeitsunfallquote ersetzt. Eine internationale Berichterstattung der LTIF wird angestrebt.

Der DB-Konzern ist sich seiner Verantwortung im Arbeits- und Gesundheitsschutz bewusst. Die Einhaltung der internen Standards nach OHSAS 18001 und der nationalen Gesetze dient dem Schutz der Mitarbeiter. Ein Beitrag für den wirtschaftlichen Erfolg sind daher die sichere Arbeitsgestaltung sowie gesunde und motivierte Mitarbeiter. Im Berichtsjahr haben wir verstärkt Sicherheitskampagnen mit unterschiedlichen Wirkrichtungen durchgeführt. Ziel war es, die Wahrnehmung der Sicherheit und das Bewusstsein bei Führungskräften und Mitarbeitern zu verbessern.

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